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Schwere Unwetter auf MAdeira

Update vom 01.03.2010

Eine Woche nach den schweren Unwettern auf Madeira kehrt allmählich der Alltag zurück. Viele Einsatzkräfte, welche bei den Aufräumarbeiten geholfen haben, rücken wieder ab. Trotz alledem befürchtet die Insel einen starken Rückgang an Touristen. Madeira kann jedoch wieder bedenkenlos als Reiseziel empfohlen werden. Alle Hotels und auch die Quintas da Madeira sind intakt und melden Normalbetrieb. Auch Geschäfte, Bars und Restaurants seien geöffnet. Nur ein paar Hotels in Encumeada und Ribeira Brava seien nicht über die üblichen Straßen, sondern über einen Umweg von rund einer halben Stunde zu erreichen. Eine Liste der geöffneten und noch geschlossenen Wanderwege gibt es unter www.madeiraislands.travel.


Update vom 23.02.2010

3 Tage nach dem furchtbarem Unwetter auf Madeira dauern die Bergungs- und Aufräumarbeiten noch an. Mittlerweile wurden 48 Tote geborgen und 32 Menschen werden noch vermißt. Amtlichen Angaben zu Folge starb bei diesem Unwetter auch eine britische Touristin. Den anderen, zur Zeit auf der Insel befindlichen Touristen gehe es gut. Lesen Sie auch dazu den offiziellen Bericht des regionalen Sekretariats für Tourismus und Transport und den offiziellen Bericht der Regierung.


20.02.2010

Nach schweren Unwettern auf der Insel Madeira wurden bereits über 40 Tote geborgen und mehr als 100 Menschen verletzt worden.  Mehr als 200 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht, da eine große Anzahl an Häusern einsturzgefährdet sei.

Stundenlange Niederschläge in der Nacht zum Samstag sorgten für Überschwemmungen und Erdrutschen. Die Wassermassen, aus den Bergen Madeiras kommend, rissen Bäume um, spülten Autos weg und zerstörten mehrere Brücken.  Die meisten Opfer wurden in Ihren Autos von den Fluten überrascht. Besonders stark betroffen war die Inselhauptstadt Funchal. Allein hier wurden 17 Tote geborgen.

Unter den Opfern sollen keine ausländischen Touristen sein. Die Touristenressorts sind weitestgehend von den Verwüstungen verschont worden. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern jedoch noch an und zurzeit werden noch einige Menschen vermisst.

Umweltschützer machen destabilisierende Bautätigkeiten auf der Insel für diese Katastrophe verantwortlich. Viele der betroffenen Häuser stehen an Orten, wo Sie dem Wasser schutzlos ausgesetzt sind.

 

Zahlreiche Amateurvideos werden derzeit auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen die schweren Verwüstungen der Ferieninsel.

 

 

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