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Nach schweren Unwettern auf der Insel Madeira wurden bereits über 40 Tote geborgen und mehr als 100 Menschen verletzt worden. Mehr als 200 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht, da eine große Anzahl an Häusern einsturzgefährdet sei.
Stundenlange Niederschläge in der Nacht zum Samstag sorgten für Überschwemmungen und Erdrutschen. Die Wassermassen, aus den Bergen Madeiras kommend, rissen Bäume um, spülten Autos weg und zerstörten mehrere Brücken. Die meisten Opfer wurden in Ihren Autos von den Fluten überrascht. Besonders stark betroffen war die Inselhauptstadt Funchal. Allein hier wurden 17 Tote geborgen.
Unter den Opfern sollen keine ausländischen Touristen sein. Die Touristenressorts sind weitestgehend von den Verwüstungen verschont worden. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern jedoch noch an und zurzeit werden noch einige Menschen vermisst.
Umweltschützer machen destabilisierende Bautätigkeiten auf der Insel für diese Katastrophe verantwortlich. Viele der betroffenen Häuser stehen an Orten, wo Sie dem Wasser schutzlos ausgesetzt sind.
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