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Das Klima an der Nord- und Südküste Madeiras
Die Nordküste Madeiras wird durch hohe Kliffe geprägt, die bis zu 400 Meter hoch und im Nordosten besonders wild geformt sind. Bäche stürzen über fast senkrecht aufsteigende Felswände herab – fast so, wie in den norwegischen Fjorden. Während es hier vor allem im Winter oft regnet, ist es im Süden der Insel subtropisch warm, sehr trocken und sonnig. Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite liegen die Temperaturen in den kalten Monaten Dezember und Januar nie unter 19 Grad, wobei sie im Süden im Winter an manchen Tagen auch auf 24 Grad klettern können. Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen bei angenehmen 25 Grad.
Immergrüner Lorbeerwald im Norden, ein Blumenmeer im Süden Madeiras
Während immergrüner Lorbeerwald, der 20% der Inselfläche bedeckt und seit Dezember 1999 unter dem Schutz der UNESCO steht, die Nordseite der Insel charakterisiert, ist die natürliche Vegetation an der Südseite aufgrund der Trockenheit lichter und bereits vor langer Zeit durch eingeführte Pflanzen wie Stieleiche, Pinie und Seekiefer umgestaltet worden. Auch die für Madeira typischen Strelitzien, Hortensien, Kaplilien und andere Arten mit großen, herrlichen Blüten, welche die Parks der Hauptstadt und die Vorgärten kleiner Villen zieren, waren auf der Insel ursprünglich nicht heimisch. 1982 wurde der Naturpark Madeira gegründet, der fast zwei Drittel der Insel einnimmt und zu dem der Lorbeerwald, die Naturreservate Garajau an der Südküste, im Osten der Bucht von Funchal und Rocha do Navio im Bezirk Santana gehören
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